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Seminar Sozialrecht in Leipzig

Seminar: 18110403
16.11.2018 - 17.11.2018

Modul-Preis: 140,00 €

Seminar-Modul: 18110403a

Stefan Bultmann, Richter am Sozialgericht Hamburg
Dr. Ulf Thiebe, Gutachter des Medizinischen Gutachteninstituts Hamburg-Rostock-Berlin:

Medizinische Grundlagen und aktuelle Rechtsprechung


Wir empfehlen Ihnen dieses Seminar-Modul für folgende Fachgebiete:
Sozialrecht

Seminar-Inhalte:

Stichworte:

  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Kausalität in der gesetzlichen Unfallversicherung
  • medizinische Darlegung der Ursache-Wirkung-Beziehungen nach dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand
    (Texturstörungen, degenerative Veränderungen usw.)
  • juristische Darstellung der einzelnen Prüfungsschritte
  • Unfallbegriff

Die Kausalität in der gesetzlichen Unfallversicherung, der ursächliche Zusammenhang zwischen einem einwirkenden Ereignis und dem Gesundheitserstschaden, ist eines der schwierigsten und insbesondere für Mandanten kaum zu verstehende Materie der gesetzlichen Unfallversicherung. Hierbei ist es von essenzieller Bedeutung, dass die medizinisch komplexen Sachverhalte - Ursache-Wirkung-Beziehung - der 1. Kausalitätsstufe als Tatsachenfeststellung gründlich nach dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand ermittelt und naturwissenschaftlich bewertet werden. Der Rechtsanwender hat diese Tatsachenfeststellung im Rahmen der 2. Kausalitätsstufe nach der Theorie der wesentlichen Bedingung rechtlich zu werten. In dem ersten Modul A soll der rechtliche Ansatz nach der aktuellen sozialgerichtliche Rechtsprechung dargestellt und erläutert werden. Der medizinische Schwerpunkt liegt in diesem Modul in der Darstellung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes, insbesondere zu Sehnenverletzungen, Rotatorenmanschettenschaden usw.. Hierbei wird aus medizinischer Sicht weiter erläutert, was beispielsweise Texturstörungen, degenerative Veränderungen usw. sind. Ziel ist es, das enge Zusammenspiel bei der Feststellung und Bewertung des kausalen Zusammenhangs im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung zwischen dem medizinischen Sachverständigen und dem juristischen Anwender zu verdeutlichen, damit der versierte Fachanwalt - die versierte Fachanwältin - eine gute Verfahrensführung mit substantiierter rechtlicher und medizinischer Kenntnis durchführen kann.



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Modul-Preis: 140,00 €

Seminar-Modul: 18110403b

Stefan Bultmann, Richter am Sozialgericht Hamburg
Dr. Ulf Thiebe, Gutachter des Medizinischen Gutachteninstituts Hamburg-Rostock-Berlin:

Berufskrankheiten versus Volkskrankheit - medizinisch/juristisch


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Sozialrecht

Seminar-Inhalte:

Stichworte:

  • Berufskrankheiten versus Volkskrankheit
  • aktuelle Rechtsprechung des BSG
  • medizinische Darstellung der mechanischen Berufskrankheiten, Erläuterung der rechtlichen Voraussetzungen

Auch das Berufskrankheitenrecht ist eine der komplexesten und schwierigsten Materien der gesetzlichen Unfallversicherung. Neben den allgemeinen juristischen Voraussetzungen für das Vorliegen einer Listen-Berufskrankheit oder wie-Berufskrankheit sollen in diesem Modul insbesondere die medizinischen Voraussetzungen der "mechanischen" Berufskrankheiten (BK 2101-2114) erläutert werden. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die Knie-Berufskrankheiten (BK 2102, 2112 – Meniskus und Gonarthrose) und die Lendenwirbelsäulen-Berufskrankheit (BK 2108). Wann liegen die Voraussetzungen für die Anerkennung einer solchen Erkrankung als Berufskrankheit vor, wann handelt es sich um eine Volkskrankheit. Ebenfalls wird die neueste Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zum BK-Recht erläutert. Gerade bei "toxischen" Einwirkungen gibt es eine Änderung der Rechtsprechung des BSG, die als solche ohne weiteres nicht zu erkennen ist. Hierauf wird ebenfalls eingegangen werden.



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Modul-Preis: 140,00 €

Seminar-Modul: 18110403c

Franz-Wilhelm Dollinger, Richter am Bundesverwaltungsgericht Leipzig:

Bundesteilhabegesetz – Das (neue) Recht der Eingliederungshilfe und seine praktische Anwendung


Wir empfehlen Ihnen dieses Seminar-Modul für folgende Fachgebiete:
Sozialrecht

Seminar-Inhalte:

Eingliederungshilfe ist Personen zu leisten, deren Beeinträchtigungen die Folge einer Schädigung der Körperfunktion und -struktur sind und die dadurch in Wechselwirkung mit den Barrieren in erheblichem Maße in ihrer Fähigkeit zur Teilhabe an der Gesellschaft erheblich eingeschränkt sind. Die Eingliederungshilfe hat sich zwischen 1960 und 2018 zu einem stetig komplexer werden eigenständigen Sachgebiet innerhalb der Sozialhilfe entwickelt. Sie hat aktuell durch das neue Bundesteilhabegesetz im SGB IX eine Aufwertung und Neustrukturierung erfahren.
Das Modul dient dazu das neue Gesetz vorzustellen und die mitunter komplexe Normstruktur anhand aktueller plastischer Beispielsfälle aus dem Bereich der Eingliederungshilfe transparent zu machen und konkrete Hilfen zur Falllösung aufzuzeigen. Zugrunde gelegt wird die aktuelle Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und der Landessozialgerichte.

Inhaltsübersicht:


  1. Strukturen und Zahlen
  2. Zuständiger Träger der Eingliederungshilfe / § 14 SGB IX
  3. Die Leistungsberechtigten (§§ 99-101 SGB IX)
  4. Die Angehörigen der Leistungsberechtigten, Rechte und Pflichten
  5. Das Antragserfordernis (§ 108 SGB IX)
  6. Die Leistungsformen (§§ 105, 116 SGB IX)
  7. Einzelne Leistungen der Eingliederungshilfe
  8. Der Gesamtplan, Struktur, Funktion und Bedeutung (§§ 117-122 SGB IX)
  9. Sonderregelung für pflegebedürftige Menschen mit Behinderungen (§ 103 SGB IX)
  10. Einkommens- und Vermögensanrechnung - Grund und Grenzen (§§ 135-142 SGB IX)


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Modul-Preis: 140,00 €

Seminar-Modul: 18110403d

Franz-Wilhelm Dollinger, Richter am Bundesverwaltungsgericht Leipzig:

Flüchtlinge und Sozialrecht – Asylbewerberleistungsrecht an der Schnittstelle zwischen Sozial- und Aufenthaltsrecht


Wir empfehlen Ihnen dieses Seminar-Modul für folgende Fachgebiete:
Sozialrecht

Seminar-Inhalte:

Bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation und der Integration von Flüchtenden kommt dem Sozialrecht und den darin vorgesehenen Ansprüchen auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts eine entscheidende Rolle zu. In dem Modul soll die regelmäßig vom Aufenthaltsstatus und damit vom Aufenthaltsrecht abhängige soziale Rechtslage von aus ihren Heimatländern ins Bundesgebiet geflohenen und ausgewanderten Ausländern an Hand von Beispielen aus der aktuellen Rechtsprechungspraxis dargestellt und diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen die existenzsichernden Sozialhilfeleistungen nach dem AsylbLG und dem SGB XII unter besonderer Berücksichtigung des Unions- und Verfassungsrechts.
  1. Verfassungsrechtliche Basis (Art. 1 Abs. 1 GG i.V.m. Art 20 Abs. 1 GG in der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts) und unionsrechtliches Fundament (EU-Aufnahmerichtlinie RL 2013/33/EU und EU-Qualifikations-RL 2011/95/EU).
  2. Die Gruppen leistungsberechtigter Ausländer - etwa Asylbewerber, Bürgerkriegsflüchtlinge, Konventionsflüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte, Geduldete nach § 60a AufenthG, vollziehbar Ausreisepflichtige, Angehörige, Folge- und Zweitantragsteller - im System des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG), des SGB II und des SGB XII.
  3. Leistungen an Ausländer/Flüchtlinge zur Deckung des allgemeinen Lebensunterhalts einschließlich Unterkunft nach dem AsylbLG.
  4. Gesundheitsleistungen an Ausländer/Flüchtlinge nach AsylbLG, SGB XII und SGB V.
  5. Sozialrechtliche Leistungseinschränkungen und Sanktionen gegenüber Ausländern und Flüchtlingen nach dem AsylbLG - Grund und Grenzen.
  6. Leistungseinschränkungen und Leistungsausschlüsse gegenüber EU-Unionsbürgern (§ 23 Abs. 3 SGB XII n.F.) - Grund und Grenzen.
  7. Integrationsleistungen an Flüchtlinge: ein Fördern und Fordern. Folgen der Nichtteilnahme.
    • Integration in den Arbeitsmarkt und in Ausbildung (§ 5a AsylbLG)
    • Teilnahme an Integrationskursen (§ 5b AsylbLG).
  8. Integrationsleistungen an Ausländer: ein Fördern und Fordern, Folgen der Nichtteilnahme: §§ 43-45a AufenthG i.V.m. Integrationskursverordnung.


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04315 Leipzig

Galerie Hotel Leipziger Hof
Hedwigstraße 1-3
04315 Leipzig

Telefon: 0341 6974-220
Fax: 03416974150
E-Mail: info@leipziger-hof.de
Web: www.leipziger-hof.de



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Preis

Preis pro Seminar-Modul:
Der Preis für ein Seminar-Modul beträgt € 140,00 (zzgl. ges. USt.) für vier bzw. drei Zeitstunden.
Buchen Sie das gesamte Seminar, so ergibt sich der Gesamtpreis aus der Anzahl der im Seminar enthaltenen Module.
Rabatt:
Bei gleichzeitiger Buchung von vier Modulen aus einem Fachgebiet erhält der Kunde einen Rabatt von 50% auf das vierte gebuchte Modul, ungeachtet einer Stornierung seitens ForSA. Sollte der Kunde ein oder mehrere Module stornieren, so verliert die Rabattregelung ihre Gültigkeit.
Ermäßigter Preis für Referendare, Assessoren und Anwälte unter 2 Jahre Zulassung:
Rechtsanwälte, deren Erstzulassung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, erhalten eine Preisermäßigung in Höhe von 20%. Referendare und Assessoren, deren Staatsexamen nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, erhalten ebenfalls eine Preisermäßigung in Höhe von 20%. Bitte fügen Sie Ihrer Anmeldung einen Nachweis bei.
Umsatzsteuer:
Alle Seminargebühren verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Umfang unserer Leistung:
Arbeitsunterlagen, Pausenverpflegung, Tagungsgetränke, Mittagessen/-imbiss (bei 2 gebuchten Modulen pro Tag)
Arbeitsskriptum
Den Teilnehmern der Veranstaltung wird ein umfangreiches Arbeitsskriptum zur Verfügung gestellt.
Teilnahmebestätigung gemäß § 15 FAO - Anrechenbarkeit der Seminarmodule für Fachgebiete
Eine Teilnahmebestätigung gemäß § 15 FAO wird am Ende der Veranstaltung ausgehändigt.
Bezüglich der Fachgebiete beachten Sie bitte unsere Hinweise bei den einzelnen Seminarmodulen
 
Legende:
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